RBL-Rund 2 in Werder

von Juergen Eisner

Es geht stetig nach oben

Am vergangenen Samstag ging es für den Rüdersdorfer SECUINFRA-Achter nach Werder an der Havel zum zweiten Renntag der Ruder-Bundesliga 2018. Und dieser sollte wieder einmal ein Auf und Ab der Gefühle werden. Am Ende konnte jedoch gefeiert werden.

Es lief nicht alles wie geplant für die Rüdersdorfer Ruderer des SECUINFRA-Achters. Und dabei hatte der Tag so gut begonnen. Beim letzten Training um 8 Uhr morgens lief noch alles rund. Die Havel zeigte sich von ihrer besten Seite, die erwartete Hitze des Tages war noch in weiter Ferne. Zwei Stunden später beim Start im Zeitfahren war davon nicht mehr viel übrig: Gegen den Achter aus Bremen hatten die Rüdersdorfer mit ihren Mannschaftskollegen aus Pirna nicht viel entgegenzusetzen. Und es kam noch schlimmer: Am Ende reichte die geruderte Zeit gerade einmal zu Platz 14 in der Gesamtwertung. „Die Mannschaft ist im ersten Rennen nicht wirklich zusammengekommen“, erklärte Tim Bartels das Debakel. Kein gelungener Start in den Renntag. Hängende Köpfe bei den Rüdersdorfern. Doch das sollte nicht lange so bleiben. Im Achtelfinale ging es gegen den TK-Achter aus Dresden. Ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist. In der vergangenen Saison reichte es für die Männer aus Dresden nur für den letzten Platz in der 2. Bundesliga. Mit neu formierter Mannschaft schafften sie jedoch am vergangenen Renntag in Frankfurt am Main den Sprung unter die Top 5. Davon ließen sich die Rüdersdorfer jedoch nicht beeindrucken. In einem spannenden Rennen konnten sie ihren Bugball knapp vor den Dresdnern über die Ziellinie schieben und gewannen das Achtelfinale. Mit wiedergefundener Energie ging es dann ins Viertelfinale. Und hier wartete eine echte Hausnummer: der Hauptstadtsprinter aus Berlin, in der vergangenen Saison Zweiter in der 1. Bundeliga. Hier war früh klar: Diese Nuss wird für den SECUINFRA-Achter schwer zu knacken sein. Und so kam es auch: Mit knapp 3 Sekunden Vorsprung konnten sich die Berliner den Sieg im Viertelfinale sichern. „Das war klar. Die Berliner sind heute einfach sehr gut drauf“, so Tim Bartels ernüchternd. Davon konnten sich an diesem Tag auch alle anderen Mannschaften überzeugen, denn am Ende triumphierte der Hauptstadtsprinter als Sieger des Renntages in Werder.

 

  

RechteAlexander Pischke/RBL).

Für das anstehende Halbfinale gegen den KöpenickAchter musste im Boot der Rüdersdorfer nochmal rotiert werden. Tim Bartels musste raus, Matthias Mehl-Uderhardt sprang für einen verletzten Teamkollegen aus Pirna ein. Doch der Wechsel brachte nicht den gewünschten Erfolg: Auch gegen den KöpenickAchter mussten sich die Rüdersdorfer geschlagen geben. Im Finale um Platz 7 wartete bereits ein alter Bekannter: das Sprintteam Mühlheim. Schon am vergangenen Renntag in Frankfurt am Main standen sich beide Mannschaften im Finale gegenüber. Zugunsten von Mühlheim. Und auch dieses Mal hieß der Sieger wieder Sprintteam Mühlheim. Mit 2 Sekunden Vorsprung sicherten sie sich Platz 7, die Rüdersdorfer Männer mussten sich am Ende des Tages mit dem 8. Platz zufrieden geben. Trotz der durchwachsenen Rennen an diesem Tag ein Erfolg für die Mannschaft! Denn auch die direkten Tabellenkonkurrenten der Rüdersdorfer erwischten an diesem Tag nicht die besten Rennkonstellationen und konnten so kaum Punkte sammeln. Glück für den SECUINFRA-Achter, der damit in der Tabelle einen Platz weiter nach oben auf den 9. Rang rutschen konnte. Ein Trend, der für die kommenden Renntage beibehalten werden kann! In vier Wochen geht es weiter nach Minden. Dann ist schon Halbzeit in der diesjährigen Ruder-Bundesliga-Saison.

Julia Hilpert

Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge e.V.

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